Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Die 4 Plus GmbH entwickelt sich mit ihrer Tochter, der modiCAS GmbH, zu einem Innovationstreiber in der Medizintechnik.

Das wissenschaftliche und wirtschaftliche Potential unseres Entwicklungsprojektes „modiCAS“ wird deutlich, wenn man betrachtet, dass innerhalb kürzester Zeit sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene Kooperationsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 2,5 Millionen Euro genehmigt wurden.

Aktuell arbeiten wir an einem weiteren Förderantrag, bei dem wir uns in ein neues, aber sehr interessantes Anwendungsgebiet vorwagen, der berührungsfreien Epilepsiediagnostik bei Kindern.

Exakte Bestimmung wesentlicher Operationsparameter aus Bildgebung und intraoperativen Daten

Projektkonsortium: Fa. 4 Plus GmbH, Erlangen, Deutschland; Universität Siegen, Zentrum für Sensorsysteme, Siegen, Deutschland

Projektlaufzeit: 01.04.2015 bis 31.08.2017

Zusammenfassung: Im Rahmen des Projekts wurde ein System zur Unterstützung der Operateure bei der computerassistierten Implantation von Hüft-Endoprothesen konzipiert und entwickelt.

Das System unterstützt den kompletten Operationsworkflow, beginnend bei der präoperativen Planung über die intraoperative Analyse des Patienten hin zur Umsetzung der Planungsergebnisse und endet bei der postoperativen Kontrolle. Der erwartete Gesamtnutzen des Projektes ist, jeden Patienten mit einem optimalen Implantatersatz zu versorgen und das Risiko postoperativer Komplikationen und Revisionen und auf ein möglichst niedriges Niveau zu senken.

 

 

Entwicklung eines Expertensystems für die Auswahl und Positionierung von Implantaten auf Basis von 3D-Daten

Projektkonsortium: Fa. 4 Plus GmbH, Erlangen, Deutschland; Universität Siegen, Zentrum für Sensorsysteme, Siegen, Deutschland, Fa. EOS Imaging, Frankreich

Projektlaufzeit: 01.06.2012 bis 30.09.2014

Zusammenfassung: In diesem Verbundprojekt wurden computerassistierte, dreidimensional angelegte Verfahren entwickelt, die den Arzt bei der Implantation von Hüft- und Knieendoprothesen unterstützt.   --> Bericht

Es wurden geeignete Zielparameter evaluiert und festgelegt, die 4 Plus in ein regelbasiertes Expertensystem für die automatische Implantatauswahl und –positionierung übernommen hat. Unterstützung bei der intraop. Umsetzung bietet der DICOM-Planungsreport sowie das vom ZESS entwickelte 3D-Lokalisierungssystem. Durch Implantatmanager und Planungssoftware konnten auch postop. Auswertungen einfach umgesetzt werden. Funktionsweise und Anwendung des Systems sind anhand eines exemplarischen Workflows erfolgreich demonstriert und nachgewiesen worden.

 

Robotergestütztes chirurgisches Assistenzsystem für Eingriffe an der Wirbelsäule

Projektkonsortium: Fa. 4 Plus GmbH, Erlangen, Deutschland; Universität Siegen, Zentrum für Sensorsysteme, Siegen, Deutschland

Projektlaufzeit: 01.11.2010-31.08.2012

Zusammenfassung: In dem Projekt wurde das Labormuster eines navigierten Chirurgie-Assistenzroboters aufgebaut, der zur Unterstützung von Operationen an der Wirbelsäule konzipiert ist.

Von den Projektpartnern ist dazu eine spezielle Steuerung mit Algorithmen zur optimierten Regelung für die Roboterbewegungen sowie zum Abgleich des Roboters mit dem Navigationssystem und mit dem zur Bildgebung vorgesehenen 3D C-Bogen entwickelt worden. Ebenso wurde eine neue Mechanik zur Führung der chirurgischen Instrumente entwickelt und aufgebaut. Es konnte gezeigt werden, dass bei sorgfältigem Abgleich aller Komponenten die geforderte Genauigkeit knapp erreicht werden kann.